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✅ Erfolgreiche ERP-Auswahlberatung bei Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG
Auftraggeber:
Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG
Marken: Rotbäckchen, Rabenhorst
Branche: Lebensmittel / Fruchtsaftproduktion
Standort: Unkel am Rhein
Ausgangslage:
Haus Rabenhorst – ein traditionsreicher Hersteller hochwertiger Fruchtsäfte und Nahrungsergänzungsmittel – plante die Ablösung seines bestehenden ERP-Systems. Das Unternehmen suchte nach einer zukunftsfähigen, skalierbaren ERP-Lösung, die die hohen Anforderungen der Lebensmittelbranche in den Bereichen Rückverfolgbarkeit, Qualitätsmanagement und Prozessintegration optimal abbildet.
Zielsetzung:
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Erarbeitung eines strukturierten Auswahlverfahrens
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Identifikation branchenspezifischer Anforderungen
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Erstellung eines belastbaren Lastenhefts
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Transparenter Vergleich führender ERP-Anbieter
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Sicherstellung eines wirtschaftlich und funktional passenden ERP-Systems
Vorgehen der Süddeutschen Industrieberatung:
Die Süddeutsche Industrieberatung begleitete Haus Rabenhorst von der Voranalyse bis zur finalen Auswahlentscheidung. Dabei kamen bewährte Methoden aus der ERP-Auswahlberatung zum Einsatz:
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Workshops zur Ist- und Sollprozessanalyse
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Anforderungsdefinition & Priorisierung
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Lastenhefterstellung mit Fokus auf Lebensmittelproduktion & QS
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Anbietermatching & Long-/Shortlist
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Moderation der Anbieterpräsentationen
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Entscheidungsunterstützung inkl. Bewertungsmatrix & Risikoanalyse
Ergebnis:
Durch den strukturierten Auswahlprozess konnte Haus Rabenhorst eine fundierte und nachhaltige Entscheidung für ein modernes ERP-System treffen, das sowohl die Anforderungen der Produktion, Qualitätssicherung, als auch der Logistik und des Controllings optimal unterstützt.
Die intensive Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die Branchenkenntnis der Berater und die konsequente Orientierung an den unternehmensspezifischen Anforderungen wurden von der Projektleitung bei Haus Rabenhorst ausdrücklich hervorgehoben.
💬 Kundenstimme:
"Dank der strukturierten und neutralen Begleitung durch die Süddeutsche Industrieberatung haben wir eine fundierte Entscheidung für unser neues ERP-System getroffen – mit Weitblick und Sicherheit."
– Projektleitung, Haus Rabenhorst
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🏗️ Erfolgreiche ERP-Auswahl und Einführung bei Hoffmeier Industrieanlagen GmbH + Co. KG
Referenzprojekt der Süddeutschen Industrieberatung GmbH
Ausgangssituation
Die Hoffmeier Industrieanlagen GmbH, ein führender Anbieter im Anlagenbau und industriellen Instandhaltungsservice, stand vor der Herausforderung, ihre in die Jahre gekommene ERP-Landschaft durch ein zukunftsfähiges System zu ersetzen. Ziel war es, Prozesse zu harmonisieren, Transparenz zu erhöhen und die Weichen für weiteres Wachstum zu stellen – insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und Industrie 4.0.
Projektziel
Ein strukturiertes Auswahlverfahren für ein neues ERP-System, das den komplexen Anforderungen des Projekt- und Servicegeschäfts gerecht wird. Im Fokus:
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Effiziente Abbildung von Projektabwicklung & Fertigung
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Integration von mobilen Serviceprozessen
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Flexibles Berichtswesen und durchgängige Transparenz
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Zukunftssichere IT-Architektur
Leistungen der Süddeutschen Industrieberatung GmbH
✔️ Strukturierte ERP-Auswahlberatung
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Aufnahme der IST-Prozesse & Optimierungspotenziale
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Definition der SOLL-Prozesse & Prioritäten
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Erstellung eines detaillierten Lastenhefts
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Ausschreibung und Bewertung passender ERP-Anbieter
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Durchführung von Anbieterdemos & Entscheidungsworkshops
✔️ Begleitung der ERP-Einführung
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Projektsteuerung und Einführungsmethodik
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Unterstützung bei der Datenmigration & Testplanung
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Change-Management & Schulungskonzept
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Qualitätssicherung und Go-Live-Unterstützung
Ergebnis
Nach einem intensiven Auswahlprozess entschied sich Hoffmeier für ein ERP-System, das exakt auf die branchenspezifischen Anforderungen zugeschnitten ist. Die erfolgreiche Einführung verlief termingerecht und budgetkonform.
✅ Höhere Transparenz im Projektgeschäft
✅ Gesteigerte Effizienz in der Auftragsabwicklung
✅ Durchgängige Datenqualität & modernes Berichtswesen
✅ Mitarbeiter wurden frühzeitig eingebunden und begleitet
Kundenfeedback
„Die Süddeutsche Industrieberatung hat uns mit ihrer strukturierten, praxisnahen Vorgehensweise und ihrer hohen Methodenkompetenz überzeugt. Besonders wertvoll war die neutrale Begleitung bei der Anbieterauswahl und die enge Unterstützung in der Umsetzungsphase.“
— Projektleiter ERP, Hoffmeier Industrieanlagen GmbH
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Für Unternehmen ist es existenziell, eine geeignete Position im Markt zu finden. Aus Sicht der Supply Chain gibt es zwei zwei Möglichkeiten, eine Integration in die Supply Chain durchzuführen:
Vertikale Integration versus virtuelle Integration
vertikale Supply Chain Integration
Ein hochgradig vertikal integriertes Unternehmen besitzt eine lange Kette von Prozessen in einer Supply Chain und verbindet diese effektiv.
Unternehmen mit einer vertikalen Supply Chain Integration steuern mehrere Stufen der Wertschöpfungskette selbstständig. Dazu können gehören:
- Rohmaterialbeschaffung
- primärer Produktionsprozess und
- sekundärer Produktionsprozess
- Endmontage
- Distribution
- Verkauf
Die hierfür benötigen Einrichtungen sind Eigentum des Unternehmens, welche die vertikale Supply Chain Integration unterhalten (z.B. über Beteiligungen) oder es sind Partnerfirmen werden engmaschig kontrolliert werden (und oftmals wirtschaftlich abhängig sind).
virtuelle Supply Chain Integration
Virtuelle Supply Chain Integration bedeutet, dass man im Grunde ein Unternehmen mit Partnern zusammenfügt, die so behandelt werden, als wären sie innerhalb des eigenen Unternehmens.
Unternehmen mit einer virtuellen Supply Chain integrieren ihre Partner, wie folgt:
- Aufbau langfristiger Partnerschaften mit strategisch wichtigen Lieferanten (Entwickler der Lieferanten arbeiten mit dem Design-Team von Dell zusammen)
- Vermeidung von Zwischenstufen in der Distribution, durch überwiegend Direktvertrieb, so dass Dell unmittelbare Bedarfsinformationen der Endkunden erhält.
- Informationen ersetzen Bestände
- Modulares Baukastenprinzip ermöglicht die Konfiguration der Produkte gemäß der individuellen Kundenwünsche (BTO – Build to order) – Dell übernimmt lediglich die Endmontage sowie die Distribution
- Durchlaufzeit eines Produkts bis zum Endkunden – 5-6 Tage
Vorteile und Nachteile virtueller Supply Chain Integration
Vorteile virtuelle Integration
- kann das Erreichen eines hohen und globalen Marktanteils beschleunigen (ohne großes Investment)
- ermöglicht einen vereinfachten Wechsel zu anderen Lieferanten oder die Aufnahme weiterer Zulieferer
- bietet die Möglichkeit flexibel auf Änderungen der Kundennachfrage oder Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können
- führt zu
- weniger Management-Aufgaben
- weniger Fehlerquellen
Nachteile virtuelle Integration
- hohe Transaktionskosten
- Vertragsbeziehungen, die zu einer Abhängigkeit von Partnern führen können
- Möglichkeit der Diffusion der eigenen Geschäftsmodelle, so dass diese kopiert werden können (z.B. initiiert durch Partner)
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Die Auswahl des passenden ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um Geschäftsprozesse effizient zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Die Webseite von Brain365 bietet eine umfassende Übersicht über verschiedene ERP-Anbieter sowie verwandte Systeme wie CRM (Customer Relationship Management), MES (Manufacturing Execution Systems) und DMS (Document Management Systems).
https://brain365.de/erp-anbieter-crm-mes-dms/
Vielfältige Auswahl an Softwarelösungen
Auf der Plattform werden zahlreiche Softwareprodukte vorgestellt, die unterschiedliche Unternehmensbereiche abdecken:
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ERP-Systeme: Lösungen wie "MicrotronX - Speditionssoftware vom Profi" oder "P-CATION Consulting and Solutions GmbH//JASMIN-ERP" unterstützen Unternehmen bei der Ressourcenplanung und Prozessoptimierung.
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CRM-Systeme: Tools wie "All-in-One CRM-Software 1CRM" oder "Körbler GmbH 1Tool" helfen bei der Verwaltung von Kundenbeziehungen und Vertriebsprozessen.
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DMS-Systeme: Anwendungen wie "DMSFACTORY GmbH ABBYY Flexi Capture for Invoices und Jobrouter" ermöglichen eine effiziente Dokumentenverwaltung und -verarbeitung.Brain365
Unterstützung bei der Systemauswahl und Implementierung
Neben der Auflistung von Softwarelösungen bietet Brain365 auch Beratungsleistungen an, um Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung der passenden Systeme zu unterstützen. Dazu gehören Dienstleistungen wie die "ERP Auswahl: Brain365 Selection Consultation", die bei der Definition von Anforderungen und der erfolgreichen Einführung neuer Anwendungssysteme hilft.
Prozessorientierte Auswahlmethoden
Für Unternehmen, die einen prozessorientierten Ansatz bevorzugen, bietet Brain365 Pakete wie die "Brain365 Process Driven Selection S" an. Diese ermöglichen es, Geschäftsprozesse zu analysieren, Optimierungspotenziale zu identifizieren und darauf basierend ein geeignetes ERP-System auszuwählen.
Fazit
Die Plattform von Brain365 stellt eine wertvolle Ressource für Unternehmen dar, die auf der Suche nach geeigneten ERP-, CRM-, MES- oder DMS-Lösungen sind. Durch die Kombination aus umfangreichen Anbieterübersichten und spezialisierten Beratungsdienstleistungen unterstützt Brain365 Unternehmen dabei, ihre digitale Transformation erfolgreich zu gestalten und ihre Geschäftsprozesse nachhaltig zu optimieren.
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Am liebsten wäre es uns, wir würden eine Software kaufen, diese installieren und dann läuft alles sofort besser. Bei sehr einfachen Abläufen und Strukturen ist dies möglich, z.B. um zu telefonieren oder um im Internet zu surfen, also immer dann, wenn es in sich gekapselte Tätigkeiten gibt, die eine Person oder eine sehr geringe Zahl von Personen in kurzer überschaubarer Zeit ausführen und bei welchen es keine nachhaltigen Informationen gibt, die in einem übergeordneten Kontext zu verarbeiten und auszuwerten sind.
Komplexere Gebilde, wie Organisationen, bzw. Unternehmen bestehen aus einer Gruppe von Menschen, die versuchen, den Vorgängen einen gewissen Sinn abzugewinnen und aus dieser Erkenntnis heraus handeln, um übergeordnete Ziele zu erreichen. Unternehmensorganisationen befinden sich in dynamischen Umwelten, d.h. die Rahmenbedingungen des Handeln in Unternehmen ändern sich immer schneller. Der wesentliche Kern von Unternehmensorganisationen besteht aus wechselseitigen Handlungen, die in arbeitsteiliger
Kooperation und Koordination miteinander verknüpft sind.
Für solche komplexeren Gebilde ist die Digitalisierung von Organisation genauso komplex wie die Organisation selbst. Wenn die Organisation ineffizient ist und digitalisiert wird, so generiert man eine ineffiziente digitale Organisation, denn Digitalisierung führt nicht automatisch zu Effizienzsteigerung in den Abläufen.
Software alleine, die als Anwendung in komplexen Gebilden dient, ist keine Lösung, denn Software ist eine Ressource für lösungsorientierte Dienstleistungen und kein Produkt, das man kauft, ins Eck stellt und wenn man es braucht, ist die Benutzung selbsterklärend. Findige Marketingexperten von Softwareherstellern behaupten zwar regelmäßig das Gegenteil. Ingenieure und Consultants die dann diese Software gemeinsam mit den Kunden implementieren und vor allem die Kunden selbst, wissen, dass Software für Organisationen eine Ressource ist, die bedarfsgerecht einzusetzen ist und kein einfaches Consumer Produkt.
CHAOS-Studie
Es gibt eine Studie, der www.standishgroup.com, die genau das bestätigt, was wir tagtäglich in der Praxis erleben:
Diese besagt, dass im Durchschnitt
- weniger als ein Drittel (1/3) erfolgreich
- weniger als ein Viertel (1/4) nicht erfolgreich und
- der Rest (ca. die Hälfte) nur teilweise erfolgreich
abgeschlossen werden.
Erfolgreich abgeschlossen heißt:
- IT-Projekt wurde innerhalb der vorgegebenen Zeit abgeschlossen
- IT-Projekt wurde innerhalb des vorgegebenen Budget abgeschlossen
- Das Projektergebnis ist im Einsatz und erfüllt alle Anforderungen
Ursachen für den Erfolg oder Misserfolg
Es gibt einige Hauptfaktoren, die Ursache sind für den Erfolg oder Misserfolg von komplexen IT-Projekten:
Erfolgsfaktoren für den erfolgreichen Abschluss eines IT-Projekts:
- Realistische Erwartungen
- Klare Anforderungen
- Einbindung der Endbenutzer
- Unterstützung durch das obere Management
- Ordentliche Planung
Misserfolgsfaktoren für den erfolglosen Abschluss eines IT-Projekts:
- Unrealistische Erwartungen
- Unvollständige Anforderungen
- Fehlende Einbindung der Endbenutzer
- Fehlende Unterstützung durch das obere Management
- Ressourcenmangel
Was kann ich als Kunde tun, um eine, für mich passende Unternehmenssoftware zu implementieren?
Wir können, im Sinne des Bewusstseins, dass Software nur eine Ressource ist, hoffen, dass wir eine Software finden, die eine passende Ressource für uns ist. Allerdings gehört zusätzlich zur Software noch eine Planung anhand welche die Einzelschritte durchgeführt werden, die benötigt werden, um diese Ressource zielgerecht einzusetzen und kompetente Personen, die diese Einzelschritte effizient gemeinsam gehen.
Alleine die Hoffnung auf eine passende Software ist in den meisten Fällen nicht ausreichend, auch nicht, wenn der Nachbar oder Wettbewerber oder ein Partner in der eigenen Wertschöpfungskette die gleiche Software besitzt. Daher ist es erforderlich sich Gedanken zu machen über die eigenen Anforderungen an diese Software und auch über die Anforderungen an die Einführungsplanung und an die Kompetenzen der Personen, welche die Implementierung dieser Software verantworten sollen.
Anforderungen
Eine Anforderung ist eine Bedingung oder Fähigkeit,
- die ein Benutzer benötigt, um ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen.
- die ein System oder eine Systemkomponente erfüllen oder besitzen muss, um
– einen Vertrag,
– einen Standard,
– eine Spezifikation oder
– andere formell vorgeschriebene Dokumente
zu erfüllen. - eine dokumentierte Darstellung einer Bedingung oder Fähigkeit wie in (1) oder (2).
Die Anforderungen an ein System sind
- die Beschreibungen der Dienste, die ein System bereitstellen soll und
- die Beschränkungen für seinen Betrieb.
Anforderungsmanagement
Anforderungsmanagement ist ein Prozess mit dem Ziel, die relevanten Anforderungen aller Stakeholder zu ermitteln und zu dokumentieren. Es ist, im Detail, ein kooperativer, iterativer, inkrementeller Prozess, dessen Ziel es ist zu gewährleisten, dass alle relevanten Anforderungen bekannt und in dem erforderlichen Detaillierungsgrad verstanden sind, die involvierten Stakeholder eine ausreichende Übereinstimmung über die bekannten Anforderungen erzielen, alle Anforderungen konform zu den Dokumentationsvorschriften dokumentiert, bzw. konform zu den Spezifikationsvorschriften spezifiziert sind.
Prozess des Anforderungsmanagement
Der Prozess des Anforderungsmanagement verläuft iterativ in mehreren Schritten:
- Anforderungsermittlung
- Ermittlung von Anforderungen durch Interaktionen mit Stakeholdern (z.B. Interviews)
- Anforderungsanalyse und -vereinbarung
- Thematische Gruppierung des bisher unstrukturierten Sammlung von Anforderungen (z.B. mit Hilfe des FURPS-Modells)
- Priorisierung der Anforderungen durch zielorientierte Verhandlungen mit den Stakeholdern (z.B. App-User wollen benutzerfreundliche versus App-Provider kostengünstige Lösungen)
- Anforderungsdokumentation
- Dokumentation der Anforderungen (z.B. gemäß formeller Dokumentationsvorschriften)
- Anforderungsvalidierung
- Überprüfung, ob Anforderungen tatsächlich vom Kunden gewünscht sind (ggf. zurück zu 1.)
Verbesserung der Qualität durch Anforderungsmanagement
Durch den Einsatz von Anforderungsmanagement werden Qualität, Produktivität und Risikomanagement verbessert:

